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Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

3D-Druck

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Recht populär und inzwischen auch bezahlbar: Plastische Ausdrucke aus dem 3D-Drucker. Die Photoshop-CC-Version schließt sich dem Trend an und enthält passende Tools für den 3D-Druck-Workflow.
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Transkript

Photoshop unterstützt jetzt auch direkt das Drucken von 3D Objekten in einem 3D Drucker. Gemeint ist also nicht das Drucken im herkömmlichen Drucker, also auf Papier, oder auf anderen Medien in zweidimensionaler Form sondern, dass Sie ein 3D Modell so ausdrucken, dass Sie wirklich nachher auf dem Tisch eine kleine Statue, eine kleine Skulptur stehen haben. und diese dann bemalen können. und so weiter. Lassen Sie uns doch mal den Ablauf durchgehen, wie Sie da vorgehen können. Und zwar benötigen Sie zunächst einmal ein 3D Modell. Da können Sie natürlich jetzt alle die einfachen Grundkörper nehmen, die Sie hier finden in Photoshop. Also wenn Sie jetzt eine neue Datei hätten, mit sagen wir 1000 x 1000 Pixel, dann drücke ich auf OK, und werde zunächst mal eine andere Farbe einstellen. Dann könnte ich das jetzt umwandeln in ein Mesh, und zwar hier: Neues Mesh aus Ebene und in eine dieser Mesh Vorgaben. Aber das ergibt natürlich gar keinen Sinn. Warum sollte man sich das ausdrucken wollen? Wenn Sie jetzt nicht selbst Ihre 3D Skulpturen erstellen in einem 3D Programm dann können Sie auch in Photoshop weitere Inhalte abrufen und zwar hier über diesen Punkt: Da gelangen Sie dann auf diese Seite, auf diese Landing Page für Adobe Photoshop 3D Inhalte. Da finden Sie dann Bühnensets, Modelle und Meshes, vielseitige Materialien, Bildbasierte Lichter, und so weiter. Das ist wirklich sehr reichhaltig, denn wenn ich jetzt hier drauf klicke, komme ich nochmal zu vier verschiedenen Anbietern, wo ich 3D Modelle finde. Ich gehe jetzt einfach mal zu Archive 3D. Ich klicke da drauf und habe hier schon die Möglichkeit, diese ganzen Meshes auszuwählen. Und da können Sie zum Beispiel hier auf People and Related Ware gehen, Also Menschen und alles, was damit zu tun hat. Und dann gehe ich mal auf People und Body Parts also Menschen und Teile und habe hier diesen Worker heruntergeladen. Die Datei entpacken Sie dann. Und dann können Sie einfach in Photoshop zurück gehen und hier aus dem heruntergeladenen Mesh eine 3D Ebene erzeugen. Ich wähle also 3D Neue 3D Ebene aus Datei und surfe dann zu dem Ordner, das ist hier ein bisschen kryptisch benannt, Also so werden Sie die Dateien erhalten. Sie haben eine Textdatei, wo Verwendungsbedingungen und dergleichen drin stehen. Hier haben Sie die Strukturen, und Sie haben hier die eigentliche Datei, eine 3DS Datei, die Sie jetzt hier öffnen können. Da klicke ich drauf, Bestimme hier die Größe der 3D Szene, klicke auf OK und habe dann hier meinen 3D Construction Worker. Ich kann in den Hintergrund klicken, und den einfach mal drehen. So sieht der aus. Den hätte ich jetzt gerne auf meinem Schreibtisch stehen. Dazu brauchen Sie zunächst einmal einen 3D Drucker. Oder Sie schicken es an jemanden, der einen 3D Drucker besitzt oder an eine Firma, die das ausdruckt, aber dazu müssen Sie das Modell noch entsprechend vorbereiten. Sie sehen, das ist sehr kleinteilig angelegt, also wir haben hier verschiedene einzelne Materialien. Wir haben verschiedene Gruppen. Einmal den Arbeiter selbst, dann die Kettensäge. Und so etwas können Sie nicht direkt ausdrucken. Deshalb müssen Sie diese 3D Szene zunächst vorbereiten. Das machen Sie über 3D Szene für 3D Druck vereinheitlichen. Wenn ich das mache, fasst Photoshop diese Einzel-Meshes zusammen zu einem Ganzen und verwirft die Texturen, weil die werden nicht mit ausgedruckt. Hier geht es wirklich darum, das Material aus dem diese kleine Struktur bestehen soll, so übereinander zu schichten, dass wir letztendlich eine 3D Figur erhalten. Die Oberflächentextur müsste man dann später beispielsweise mit einem echten Pinsel auftragen auf diese Oberfläche. Ich klicke mal drauf, Dann kommt hier der Warnhinweis: Wenn Sie ein Modell für den Druck vereinheitlichen, erhalten Sie ein Mesh und ein Material. OK. Also nur ein Mesh und nur ein Material. Ich klicke auf OK. Jetzt fasst Photoshop alles zusammen so dass es innerhalb dieses 3D Moduls druckbar wird, Das war natürlich nicht alles, denn jetzt müssen wir uns das mal anschauen. Das Licht spielt hier keine Rolle. Wir müssen den 3D Druck noch einstellen. Wir schauen uns mal die 3D Druckeinstellungen an. So wird das Ganze aussehen, also ohne Texturen. Nur die reine Figur. Eigentlich war es das schon. Sie sehen jetzt hier haben wir einen überstehenden Teil, dieser Figur. Das heißt, es könnte so gar nicht gedruckt werden. Es braucht also Unterstützungsstrukturen, die das Teil in der Luft halten, wenn es gedruckt wird. Der Prozess funktioniert folgendermaßen: Der Drucker fängt unten an, druckt die erste Schicht dann druckt er die nächste Schicht, dann hat er irgendwann diese Sohle fertig gedruckt, dann kommt der nächste Teil. Bis hier hin funktioniert das alles super. Aber der Drucker kann natürlich nicht mitten in der Luft plötzlich anfangen, hier Teilchen für diese Säge in die Luft zu hängen. Antigravitation gibt es noch nicht. Deswegen muss der hier unten anfangen mit entsprechenden Streben diese Struktur so zu unterstützen, dass hier diese einzelnen Druck-Layer übereinander gelegt werden können. Und das berechnet Photoshop für Sie automatisch. Das kann ich mal zeigen. Wenn ich über 3D, 3D Drucken gehe, dann wird die Szene noch mal vereinheitlicht. Eventuelle Mesh-Fehler werden repariert, und das Gerüst wird generiert. Das werden wir gleich sehen, wie Photoshop das angelegt hat. Da haben wir nochmal die 3D Druckeinstellungen mit der Vorschau. Wenn ich das zur Seite drehe, sehen Sie, was Photoshop gemacht hat: Diese kleinen Bäumchen hier darunter gelegt. Diese kleinen Streben kann man später ganz leicht abbrechen und die Reste abfeilen aber damit lässt sich dieses Modell im Prinzip auch schon drucken. Wir haben jetzt hier keinen 3D Drucker angeschlossen. Deswegen kann ich nicht auf Drucken klicken. Das ist inaktiv. Ich kann hier nur dieses Mesh, diese Druckdatei exportieren. und die beispielsweise auf dem Desktop speichern. Ich nenne sie mal Kettensägenmann. Das sichere ich. Diese Datei schicken Sie dann zum 3D Drucker, also zu der Firma zu dem Freund, der einen 3D Drucker hat und so weiter. Dann können Sie sich das ausdrucken, die Streben abbrechen und abfeilen, und dann das Modell entsprechend weiter optimieren. Das also als ganz kurzer Einblick in die neue Funktionalität des 3D Drucks in Photoshop CC. Im Einzelfall muss man natürlich immer mal schauen, ob die Modelle überhaupt für den 3D Druck geeignet sind. Ob eine Struktur in sich stabil steht. Hier müsste wahrscheinlich noch eine Bodenplatte dazu, damit der nicht einfach nach vorne umkippt. Das sind Einzelheiten, die ich in diesem einführenden Video zu diesem Thema nicht komplett abdecken kann.

Photoshop CC 2014: Neue Funktionen

Bleiben Sie auf dem Laufenden, welche neuen Funktionen, Aktualisierungen und Werkzeuge Adobe in die Creative Cloud-Version von Photoshop integriert hat.

4 Std. 23 min (43 Videos)
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Erscheinungsdatum:16.01.2014
Aktualisiert am:30.12.2014

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