Porträt- und Beautyretusche

"2080"

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2080 – typisch für Calvin Hollywood bezeichnet diese Phase die filigranen Abschlussarbeiten der Retusche. Die meiste Arbeitszeit geht für so wenige Details drauf, doch es lohnt sich.

Transkript

Was in diesem Training auf keinen Fall fehlen darf, ist meine "20/80-Ebene". Das ist eine sehr sehr persönliche Ebene, die speziell jetzt auf meinen Workflow abgestimmt ist, die man auch nicht unbedingt nutzen muss. Ich finde es aber dennoch sehr wichtig, immer seine persönliche Handschrift mit einzubringen und wenn ich fertig bin mit einer Retusche, fasse ich ganz am Ende alle Ebenen zusammen mit dem Shortcut "Shift+Alt+Cmd+E" und benenne diese mit "2080". Was bedeutet dieses "20/80"? Das bedeutet, dass jetzt die letzten 20 Prozent der Retusche kommt. Und diese letzten 20 Prozent können auch durchaus mal 80 Prozent der Gesamtretuschezeit betragen. Oder man kann es sich auch so auslegen, die letzten 20 Prozent sind die wichtigsten 80 Prozent. So entsteht quasi diese "20/80"-Regel. Was ich selbst hier durchführe, ist Folgendes: Ich korrigiere noch nachträglich Bereiche, entferne hier und da vielleicht nochmal einen Pickel oder oder korrigiere eine Glanzstelle beziehungsweise könnte die Haare hier jetzt noch dezent ein bisschen retuschieren. Aber ich experimentiere auch sehr viel mit der Aufnahme. Sowohl mit Photoshop-Filtern, Aktionen und Techniken, aber auch mal mit Plug-ins. Und das ist etwas, was ich jedem nur empfehlen kann, sich vielleicht das ein oder andere Plug-in anzuschaffen, mit dem man einfach schneller verschiedene Experimente durchführen kann. Ich kann natürlich auch alles hier mit Photoshop machen und immer wieder verschiedene Einstellungsebenen in verschiedene Füllmethoden zu setzen und so weiter. Für mich geht das wesentlich schneller, wenn ich mit Plug-ins arbeite. Und hier arbeite ich mit Nik Software und zwar mit dem Plug-in Nik Software Color Efex Pro 4. Das möchte ich jetzt mal zeigen, das werde ich jetzt mal öffnen. Und mit diesem Plug-in hat man relativ schnell die Möglichkeit, zu einem Ergebnis zu kommen. Es gibt ganz, ganz viele Filter hier, ganz viel verschiedene, wie zum Beispiel "Sonnenlicht". Es gibt einen Vignette Filter. Es gibt Pastellfilter oder zum Beispiel "High Key", was in der Beauty-Retusche auch mal ganz interessant sein kann, um das ganze Bild etwas zu blassen. Dann haben wir auch sogenannte "Cross Processing"-Filter für Farbmanipulation. Auch dahinter verstecken sich ganz, ganz viele verschiedene Einstellungen. Und ich experimentiere dann sehr, sehr viel herum mit diesem Programm, klicke mich dadurch und versuche festzustellen, was dem Bild gut tun könnte. In diesem Fall zum Beispiel entscheide ich mich für den Filter "Glamour Glow". Und natürlich kann man all diese Filter auch irgendwie ähnlich in Photoshop erstellen, aber es dauert einfach länger. Und aus diesem Grund arbeite ich mit sogenannten "Plug-ins", in diesem Fall jetzt mit Nik Software, und das muss jetzt jeder selbst entscheiden. Gerade bei der Auftragsretusche finde ich das sehr entscheidend. dem finalen Bild noch einmal so einen schnellen Touch zu geben oder einen Bildlook. Ich werde mal hier den Schein noch etwas erhöhen. Und vielleicht setze ich dieses Plug-in auch nur zu zehn Prozent ein, das kommt so ein bisschen auf das Bild an. Und es ist auch durchaus möglich, dass ich mit dieser "20/80-Ebene" sehr, sehr lange beschäftigt bin. Das heißt, an jedem Abend spiele ich mal wieder ein klein wenig herum, dann reduziere ich immer wieder die Ebene herunter. Also egal, was ich hier durchführe oder zum Beispiel, nehmen wir einmal an, ich nehme eine Schwarz-weiß-Einstellungsebene im Modus "Weiches Licht" und bringe die vielleicht nur zu fünf Prozent ins Spiel, ich reduziere immer wieder auf die "20/80-Ebene" herunter. Das muss man natürlich nicht machen. Das hat sich für mich einfach so eingespielt. Ich möchte nichts der ganzen Dinge in Erinnerung behalten, die ich jetzt hier nach Gefühl mache. Ich möchte auch definitiv nicht nicht-destruktiv denken, sondern ich möchte wüten. Ich möchte experimentieren, ch möchte herumspielen, und manchmal ist der Unterschied zum Rest der Aufnahme gravierend, manchmal ist er nur sehr dezent, wie in diesem Beispiel jetzt. Aber diese Tipps wollte ich einfach nochmal geben, um zu erklären, was ich da am Ende überhaupt noch mache, um meinen Bildern noch ein bisschen mehr Persönlichkeit zu geben. Dahinter versteckt sich keine geheime Technik, es ist mehr Gefühl, Experimentieren, Probieren und das kann unter Umständen auch mal eine Weile dauern. Vor allen Dingen haben wir jetzt ein finales Ergebnis. Mit gedrückter Alt-Taste blende ich mir mal alle Ebenen wieder aus. Und von hier sind wir bis dahin gegangen. Und jetzt ist es jedem selbst überlassen, wie stark er das Ganze einsetzt. Ob man es so stark einsetzt, wie ich jetzt in diesem Beispiel, oder ob man die ein oder andere Ebene vielleicht sogar noch abmindert. Ich hoffe es war viel Lehrreiches dabei. Probiert es einfach mal aus, am besten am gleichen Bild oder zumindest mal an einem ähnlichen Bild. und wenn Fragen sind, könnt ihr mir jederzeit schreiben.

Porträt- und Beautyretusche

Profitieren Sie von Calvin Hollywoods langjähriger Erfahrung als Fotograf und lassen Sie sich detailliert die State-of-the-Art-Techniken zur Porträt- und Beautyretusche erklären.

6 Std. 20 min (66 Videos)
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