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Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

1:1-Beziehung kennenlernen

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Die 1:1-Beziehung ist eine spezielle Verknüpfung, bei der zu einem Master-Datensatz kein oder maximal ein Datensatz einer anderen Tabelle gehört.

Transkript

Es gibt in diesem Datenmodell eine Besonderheit, nämlich diese 1:1 Beziehung. Alle anderen sind so normal 1:n Beziehungen, dass ich sie schon gar nicht mehr gekennzeichne und ich erkenne sie bei meiner Art, das zu entwerfen auch daran, dass die Einser-Seite höher als die N-Seite steht. Bei 1:1 Beziehungen sind die sozusagen gleichwertig. Zu jedem Datensatz in Personen gibt es einen oder vielleicht auch keinen, aber maximal einen Datensatz bei den Gehältern. Und das möchte ich Ihnen jetzt zeigen, wie das umgesetzt wird. Das hat nämlich erstens eine Auswirkung auf die Tabellenentwurf und zweitens auf die Nutzung in einer Abfrage. In der Datenbank erstelle ich jetzt also einen neuen Tabellenentwurf und der bezieht sich auf diese Tabelle Gehälter, also gehalpersoIDRef heißt jetzt mein Feldname. Es ist zwar gleich ein Primärschlüssel, aber keineswegs als Autowert, sondern als Zahl und zwar als Zahl vom Datentyp Long, weil eben die persoIDRef auch ein Long ist. Sie können das auch anders bezeichnen. Ich sage hier sozusagen ganz deutlich, ich bin ein Fremdschlüssel und gleichzeitig klicke ich trotzdem auf ich bin ein Primärschlüssel. Das ist sozusagen die Besonderheit, dieses ist ein spezieller Primärschlüssel, der seine Daten, seine Informationen aus einem anderen Primärschlüssel bekommt. Wichtig für Access ist, es ist ein Primärschlüssel, der nicht Autowert ist, sondern eine einfache Zahl. Ich werde den Standardwert hier löschen, denn das wird schon durch die Art der Erstellung abgefangen werden, ansonsten lasse ich den Standardwert in Fremdschlüsseln gerne auf null, weil der Benutzer dann gezwungen wird, diese ungültige Zahl durch eine gültige zu ersetzen. Ein Primärschlüssel aus einem Autowert kann nie null sein, weil er erst mal mit 1 anfängt. Das ist hier alles ein klein bisschen anders. Also... dieser Primärschlüssel ist eine Zahl, ganz wichtig, und kein Autowert. Die anderen sind eher belanglos. gehalBetrag Das ist das, wo der eigentliche Wert drin steht. Das ist also ein Währungsfeld. Wenn schon Währungsfeld, dann stelle ich dort das Format auch immer auf Euro um und den Standardwert entferne ich. Wenn man es vergisst, einzutragen, steht da ein Null, ein Leer drin und nicht etwa eine 0, dass man kein Geld kriegt. und gehalDatumStart ab wann habe ich das bekommen, ist ein Datum/Uhrzeit und meine ewige gehalBemerkung, das ist ein langer Text. Das ist soweit relativ harmlos. Die anderen drei Felder sind wirklich stinknormale Felder. Und die Tabelle heißt eben tblGehaelter. Nie Umlaute oder ß! Gibt immer nur Ärger. Also tblGehaelter ist soweit fertig. Und jetzt muss ich die Beziehung zwischen den beiden klären. Also hier bei den Beziehungen ziehe ich die Tabelle Gehälter rein. Da habe ich jetzt so ein bisschen ein Platzproblem, also müssen wir das da so ein bisschen zwischenquetschen. Ich lege die gern auf gleiche Höhe und Sie werden bald merken, in diesem Bildschirm geht einem schnell der Platz aus. Das hilft aber nichts. Und jetzt ziehe ich zwischen diesen beiden eine Beziehung. Ich lege den mal auf die andere Seite auch wenn er da ein bisschen im Weg liegt, dann haben wir mehr Platz. Also von diesem Primärschlüssel zu diesem Fremdschlüssel. Und Sie sehen sofort hier unten da steht nicht mehr 1:n, sondern 1:1. Das erkennt Access daran, dass dieser Primärschlüssel kein Autowert ist. Sie müssen trotzdem drauf achten, dass ist sozusagen der Gewinner der Primärschlüssel, deswegen nenne ich ihn auch ganz deutlich Ref. Das ist der Fremdschlüssel. Und die sollen natürlich referentielle Integrität haben, aber das ist die wesentliche Änderung. Nach dem Erstellen sollte es keine Beschwerden geben. Auch das ist ein dreiteiliger Strich, den man aber erst erkennt, wenn man woanders hinklickt. Also der liegt genau auf gleicher Höhe. Jetzt kann ich die wieder so ein bisschen dahin legen und hoffen, dass das optisch nicht zu sehr stört. Und damit bin ich sozusagen auf der sicheren Seite. Ich kann jetzt Daten bei den Gehältern eintragen, die garantiert hier drüben als Primärschlüssel existieren. Und ich kann jede dieser PersoIDs dann nur noch ein einziges Mal eintragen. Was ich hier speichere, ist das Layout. Ich gehe jetzt also in die Tabelle Gehälter und sage, ich beziehe mich auf die Nummer 1. Das Gehalt selber, völlig egal, was ich da reinschreibe. Und jetzt beziehe ich mich noch mal auf die Nummer 1 auch egal, was ich reinschreibe und das ist verboten. Ich kann also, ohne dass ich in der Tabelle irgendwie einen Index setzen muss, hier jeder Person nur ein einziges Gehalt geben. Die Nummer 2, wenn es die denn da drüben gibt, ist erlaubt. Auch die Nummer 10, solange es die gibt, die gibt es offenbar nicht, da müsste ich jetzt nachgucken, sagen wir die Nummer 6. Alles ist erlaubt, aber mehr als einen Datensatz, das macht genau diese 1:1 Beziehung, kann ich hier nicht vergeben. Also hier beliebige Personen, da nur noch die zugehörigen. Und die Trennung ist deswegen sinnvoll, weil die Gehälter nicht von jedem gesehen werden dürfen und ich diese Tabelle gegen Zugriff sperren kann. Das geht mit einzelnen Feldern hier nicht, ich muss es also auslagern.

Access 2016: Tabellen für Fortgeschrittene

Meistern Sie die hohe Kunst der Access-Tabellen. Lernen Sie, Tabellen mit speziellen Datentypen, berechneten Felder, Indizes und Verknüpfungen weiterzuentwickeln.

2 Std. 32 min (27 Videos)
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Erscheinungsdatum:13.03.2017

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