Kein Transformieren-Werkzeug im eigentlichen Sinn, aber auch hervorragend zum Anpassen von Bildbereichen und freigestellten Elementen geeignet erweist sich das Formgitter. Hier das Funktionsprinzip im Überblick.
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Die folgenden Videos zeigen, mit welchen Filtern und Verfahren Sie Bildbereiche, Ausschnitte und freigestellte Elemente praxisgerecht verzerren und transformieren können.
Verflüssigen und Transformieren
Auch wenn der Filter nicht auf leeren Ebenen oder in Smart Objects funktioniert, bietet er doch praktische und vor allem einfache Anwendungsmöglichkeiten. Hier ein Überblick über die einzelnen Werkzeuge.
Der Name kann leicht in die Irre führen, funktioniert dieses Werkzeug doch mehr wie ein Pflug: In einem Zug schieben Sie Pixel "in Fahrtrichtung" nach links.
Nicht nur, damit es schneller und verzögerungsfrei geht, sondern auch für nichtdestruktives Arbeiten bietet der Verflüssigen-Filter eine praktische Option: Der Trick mit dem Gitter!
Wer (noch) nichtdestruktiver arbeiten möchte, kann statt des Verflüssigen-Filters die Transformieren-Werkzeuge benutzen. Die Alternative zum Verflüssigen - so klappt es!
"Schöne" Gesichter sind weitgehend symmetrisch - zu viel des Guten wirkt allerdings unrealistisch. Setzen Sie daher das Spiegeln nur mit Bedacht und beschränkt auf einzelne Bildbereiche ein.
Damit Personen größer wirken, braucht es nicht zwingend tiefe Kamerapositionen oder geringe Brennweiten: Strecken Sie die Models ruhig nachträglich mit Photoshop!
Kein Transformieren-Werkzeug im eigentlichen Sinn, aber auch hervorragend zum Anpassen von Bildbereichen und freigestellten Elementen geeignet erweist sich das Formgitter. Hier das Funktionsprinzip im Überblick.
Verflüssigen, Transformieren und Verzerren dienen nicht nur der sachlich-professionellen Bildbearbeitung, sondern sind auch für humorvolle Effekte gut. Die folgenden Praxis-Workflows zeigen mehr.
Die praktische Anwendung
Ein Praxisbeispiel für die Anwendung des Formgitters, nicht nur für die Modefotografie: Lassen Sie die Schleppe fliegen!
Die hohe Stirn des Models stört. Die hier angewandten Transformierungen sollten sorgfältig und mit Bedacht erfolgen: Weniger ist mehr. Achten Sie auch darauf, was Calvin Hollywood hier mit dem Hals macht!
Das Karikatur-Porträt in diesem Beispiel zeigt, wie auch intensive Eingriffe in das Bild zu beeindruckenden Ergebnissen führen. Zum Beispiel mit dem Distorsionsfilter.
Mit dem Aufblasen-Werkzeug im Verflüssigen-Filter können Augen gut vergrößert werden. Verkrümmung und Formgitter sorgen für den gesteigerten Glubsch-Effekt.
Der Einsatz aller Verflüssigen- bzw. Transformieren-Werkzeuge bewirkt, dass das Bild Schärfe verliert. Nachträgliches Schärfen gehört daher unbedingt dazu. So geht's richtig!
Ein paar abschließende Worte von Calvin Hollywood - und die Mahnung, verformende Bildbearbeitung mit Rücksicht auf die abgebildete Person nur dezent einzusetzen.