FH Oberösterreich: video2brain unterstützt interdisziplinäre Studien

Zugang zur umfangreichen Video-Trainingsbibliothek ermöglicht individuelles, vertiefendes Lernen

An der Fachhochschule OÖ erhalten alle Studierenden kostenfreien Zugang zum kompletten Angebot an Video-Trainings des Grazer Unternehmens video2brain. Ziel der von der Studierendenvertretung angeregten und von der Hochschulleitung unterstützen Initiative: Die Studierenden können sich nach eigenen Bedürfnissen und individuellen Erfordernissen Wissen selbständig erarbeiten oder wichtige Inhalte für Vorlesungen und Seminare vertiefen. Damit tragen die Video-Trainings dazu bei, dass die FH OÖ ihrem selbstgestellten Führungsanspruch gerecht wird, durch innovative, interdisziplinäre Forschung und Lehre hochqualifizierte Experten für die Anforderungen der Wirtschaft auszubilden. Die Studentinnen und Studenten finden hierfür beste Studienbedingungen vor.

Akademische Ausbildung im europäischen Kontext – innovativ und praxisgerecht

Die Fachhochschule Oberösterreich (FH OÖ) bildet nach europaweit gültigen Standards hochqualifizierte ExpertInnen und Führungsnachkräfte für die Wirtschaft aus. An vier Standorten werden insgesamt 50 Studiengänge mit interdisziplinärem Ansatz angeboten. Studienschwerpunkte sind „Informatik, Kommunikation und Medien“ am Standort Hagenberg, „Gesundheit und Soziales“ in Linz, „Management“ am Campus Steyr und „Technik und Umweltwissenschaften“ in Wels. Das dynamische Wachstum der Hochschule (mit derzeit über 4700 Studierenden) strebt nach Innovation und enger Kooperation mit Industrie und Wirtschaft. Außerdem orientiert sie sich stets an wichtigen aktuellen Trends.

Zentrale Anforderung des Studiums – zeiteffizientes, selbstbestimmtes Lernen 

Das europaweit anerkannte Studiensystem mit Bachelor- und Masterabschluss bringt Veränderungen mit sich. In vergleichsweise wenigen Präsenzstunden wird sehr viel praxis- und prüfungsrelevantes Wissen vermittelt. Das ist auch an der FHOÖ so. Selbstbestimmtes, effizientes Lernen ist nicht nur nötig sondern ausdrücklich erwünscht. Doch wie können die Studierenden dieses Wissen zeitoptimiert vertiefen und einüben? Und wie kann man das selbstbestimmte Lernen der Studentinnen und Studenten abseits der Stundenpläne fördern? Denn gerade bei dem interdisziplinären Ansatz der FHOÖ liegt es in der Natur der Sache, dass man sein Wissen bedarfsgerecht ergänzen und ausbauen muss – ganz nach individuellen Erfordernissen.

Die Vielfalt an Studiengängen – es gibt derzeit 25 für den Bachelorabschluss, 24 für den Master und einen Diplomstudiengang – erfordert es, den Studierenden eine umfassende Wissensbibliothek mit qualifizierten und erprobten Praxisinhalten bereitzustellen. Die Inhalte müssen den unterschiedlichen Niveaus an Vorwissen gerecht werden und solide Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten.

Praxiserprobtes Konzept: innovatives, selbstbestimmtes Lernen mit Video-Trainings

Praxis ist der beste Lehrmeister. Das gilt nicht nur für die strategische Ausrichtung der FHOÖ, die sich der anwendungsorientierten Forschung und Lehre verpflichtet hat. Konkrete Praxiserfahrung brachte auch den Anstoß zur Einführung von video2brain Trainings an der FHOÖ. Der ehemalige Vorsitzende der Studierendenvertretung Daniel Zeilbauer setzte bereits selbst auf die Video-Trainings, um sich zum Beispiel studienrelevantes Wissen zum Thema Programmierung anzueignen. „Ich habe festgestellt, dass ich mich bei vielen Dingen zuhause leichter in die Materie einarbeiten konnte“, so Zeilbauer. Das müsse anderen Studierenden doch ähnlich gehen, dachte er sich.

Mit einem Team der Studierendenvertretung wurde so aus einer Idee ein konkretes Projekt, bei dem Bedarf, Chancen und Nutzen dargestellt wurden. Hilfreich war hierbei, dass video2brain, der im europäischen Raum führende Anbieter von Video-Trainings, nicht nur ein umfangreiches Angebot von mehreren hunderten Kursen im Angebot hat. Mit dem vor zwei Jahren eingeführten Konzept des Trainingsabonnements gab es bereits ein Lizenzierungsangebot, das den Anforderungen der Studierenden perfekt entsprach. Bei einem video2brain Trainingsabonnement kauft man nicht wie üblich Einzeltrainings, sondern man erhält für ein Jahr Zugang zu allen verfügbaren Kursen. Darin sind dann auch alle Neuerscheinungen im Abonnementszeitraum enthalten.

Für den Lehrbetrieb ist das ideal. Denn die Studierenden benötigen oft unterschiedliche Trainings aus den Themenbereichen IT-Fachwissen, (Kreativ-)Software, Web, Office-Anwendungen, Fotografie sowie Entwicklung und Programmierung. Einzeltrainings wären hierfür zu teuer. Außerdem lässt sich im Unterschied zu den Einzeltrainings die gesamte video2brain Bibliothek auch für die Recherche einzelner individuell benötigter Lektionen aus eventuell unterschiedlichen Trainings nutzen. Man hat also vollständige Flexibilität.

Schnelle Implementierung – hochschulweite Nutzung

Die Initiative der Studierenden stieß auch bei der Hochschulleitung auf Unterstützung, denn der Nutzen war offensichtlich. Studiengangssprecher und Studiengangsleiter hatten Listen relevanter Trainings angefertigt. Durch Lizenzierung im Abonnement war eine Kostenexplosion durch Einzeltrainings nicht zu befürchten. Das überschaubare Investment in das hochschulweit einsetzbare Trainingsabonnement wird gemeinsam von Studentenvertretung und Hochschule geschultert.

Die Implementierung des Systems war schnell und unkompliziert, denn die Video-Trainings werden über das Portal von video2brain angesehen. Zur Bereitstellung der Trainings sind deshalb keine besonderen technischen Systeme nötig. Lediglich den Zugang galt es hochschulintern zu organisieren. Dieser wird durch eine Seite auf der FHOÖ-Website geregelt. Dort können sich interessierte Studierende mithilfe ihrer Matrikelnummer registrieren und einen Zugangscode beantragen. Dieser Zugangscode ermöglicht die ortsunabhängige individuelle Nutzung der Trainings durch eine Einzelperson. Innerhalb des FH-Netzwerks ist die Nutzung ohne besondere Kennung völlig automatisch möglich. 

Interne Werbung, um Investment optimal zu nutzen – hohe Akzeptanz

Um das Investment in die Video-Trainings optimal zu nutzen, kümmert sich die Studierendenvertretung aktiv darum, das Angebot durch interne Marketingmaßnahmen bekannt zu machen. „Nicht alle Standorte haben gleichermaßen die Trainings im Blick wie beispielsweise der Campus Hagenberg.“ Da in Hagenberg die Themen Informatik, Kommunikation und Medien im Mittelpunkt stehen, besteht hier natürlich eine besonders enge Beziehung zu den Trainings mit starkem Software- und Kreativ-Fokus. Optimierungsbedarf sieht Zeilbauer deshalb noch bei der Nutzung der Trainings an den anderen Standorten. Das sei eher eine Sache der Bekanntheit des Programms denn der Inhalte. Schließlich sind Trainings für Office-Anwendungen für alle Berufe und Studiengänge wichtig. Technische Studiengänge profitieren von Trainings für Konstruktions- und 3D-Software und das video2brain Angebot wird außerdem kontinuierlich um allgemeinere Angebote für Wirtschaft, Kommunikation und grundlegende berufliche Fertigkeiten ergänzt.

Ein weiterer Nutzen der hochschulweit nutzbaren Trainings: Mitarbeiter können sich selbständig weiterbilden und ihre Fähigkeiten ausbauen. Lehrkräfte können mit Verweis auf ausgewählte Trainings ihre eigenen Kurse optimieren bzw. weiter ausbauen.

Positive Veränderung und dynamische Weiterentwicklung der Lehre

Doch wie hat sich die Situation der Studierenden an der FHOÖ durch die Einführung der Trainings-Abonnements verändert? Der ehemalige Studentenvertreter Daniel Zeilbauer sieht das so: „Die Anforderungen im Studium sind hoch. In einer relativ geringen Stundenzahl von Vorlesungen und Seminaren wird eine Menge Wissen vermittelt. Aber es wird auch eine Menge vorausgesetzt. Wir alle sind mit unterschiedlichen Ausgangsfähigkeiten an den Start gegangen. Und wir haben auch unterschiedliche Zielsetzungen mit unserem Studium. Mit den Video-Trainings kann sich nun jeder nach seinen eigenen Bedürfnissen wichtige Fähigkeiten aneignen, Studieninhalte vertiefen oder wichtiges Ergänzungswissen aufbauen. Und da die video2brain Trainings jederzeit zur Verfügung stehen, kann das jeder genau dann machen, wenn man es braucht.“

Die Hochschulleitung bestätigt: „Unsere Hochschule steht im internationalen Wettbewerb und unsere Studierenden tun dies auch. Unser Anspruch ist es deshalb, den Studentinnen und Studenten beste Studienbedingungen zu schaffen und so unserem selbstgestellten Führungsanspruch gerecht zu werden“, sagt Dr. Gerald Reisinger, Geschäftsführer der FHOÖ. „Die immer verfügbaren Video-Trainings sind ein wichtiger Bestandteil des Studienalltags geworden. Das gilt übrigens nicht nur für die Studierenden. Auch der Lehrkörper und die Mitarbeiter in der Verwaltung haben Zugriff auf die Trainings. So können sie ihr Wissen für die Praxis stets aktuell halten oder je nach Anforderungen auch ergänzen. Und was man nicht unterschätzen sollte bei der Einführung: Die Trainings von video2brain lassen sich sehr kosteneffizient nutzen. Sowohl durch die günstige Sammellizenzierung für die gesamte Hochschule als auch durch Tatsache, dass keine gesonderte technische Infrastruktur dafür benötigt wurde. Für uns sind die video2brain Trainings die optimale Ergänzung des Lehrbetriebs.“

Das bringen video2brain-Trainings an der FHOÖ

  • Einfaches, effizientes, selbstbestimmtes Lernen
  • Individueller Lern-Rhythmus und -Inhalte
  • Extrem kosteneffizient
  • Wissen aus der Praxis für die Praxis
  • Stets aktualisierte Kurse
  • Großes Themenspektrum
  • Einfache Implementierung
  • Keine gesonderte technische Infrastruktur erforderlich

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